Vacuitas

Das Chaos des Lebens
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 Betreff des Beitrags: Gedanken
BeitragVerfasst: 21. Sep 2011, 01:56 
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20.09.2011
Manchmal bekommt man das Gefühl das einem alles über den Kopf wächst. Nun mir ergeht es im moment genau so. Vielleicht sollte ich sagen wer ich bin? Wo ich lebe? Was ich mache? Nun manches wird man vielleicht mit der Zeit herraus finden anderes nie. Es ist wie alles im Leben, und dies wird nun mein privater Ort im Netz werden. Ein Ort wo ich vielleicht meine Gedanken ordnen werde im laufe der Zeit. Ich habe im moment viele Ideen was ich hier alles machen könnte, doch ich muss bis dahin noch einiges herraus finden. Zum Beispiel ob Gäste hier oder wo anders Schreiben können, dann muss ich die Regeln und die Startseite schöner gestalten und noch vieles vieles mehr. Doch für jetzt zu so später stunde will ich es mal bei dem hier belassen.

Vielleicht fragen sich manche wieso ich die Seite Vacuitas genannt habe. Nun Vacuitas ist Lateinisch und steht für Leere. Ich denke das passt zu mir recht gut. Finsternis, Leere, Nichts. Alles Begriffe die manche abschrecken würden, aber für mich sind sie ihrgendwie beruhigend. Ich denke nicht das wir Menschen uns vor dem Nichts fürchten müssen. Aber dazu will ich später an anderer Stelle weit besser eingehn.

Mh also, was habe ich heute getan,.. eigentlich nichts. Ich habe nur etwas zeit geschindet,.. das mache ich die letzten Wochen schon so,.. zeit schinden. Ich weis im moment nicht wie es weiter gehen soll. Mein Studium wird wohl erst mal ausfallen,.. naja es ist meine eigene Schuld. Werde ich dieses Jahr einfach arbeiten gehn, etwas durch die gegend reisen? oder was auch immer machen? Das weis ich so noch nicht. Im moment denke ich darüber gar nicht nach. Im Moment denke ich über nichts nach was von Bedeutung ist.

Ich schaue viel Fern aber das ist nur eine Flucht vor der Realität. ich komme mir vor als würde ich gegen eine Mauer rennen. Ich weis das sie da ist, aber statt langsamer zu werden oder die richtung zu ändern renne ich immer weiter und schneller auf sie zu. Ich fürchte ich werde mir den Kopf an ihr anstoßen. Und ein Teil von mir hofft das ich vielleicht daran sterben werde.
Schon oft habe ich mir gedanken darüber gemacht ob ich sterben will oder nicht. Ob ich Selbstmord begehen soll oder nicht. Früher hätte ich es fast mal gemacht. Damals als meine erste Freundin mich verlassen hat. Das ist schon sehr lange her und doch beschäftigt es mich immer und immer wieder.

Manchmal wenn ich mir selbst erlaube über sie und andere nachzudenken dann vermiss ich sie, vermisse das Gefühl welches sie mir gegeben hatte. Aber wie so vieles im Leben war dies alles nur Illusion. Das Problem dabei ist nur, sobald du weist das es nicht real ist, hilft dir nichts mehr das Gefühl zu bewahren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gedanken
BeitragVerfasst: 21. Sep 2011, 13:45 
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Beiträge: 8
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21.09.2011

Für mich gibt es keine Gnade, kein Mitleid und kein Erbarmen. Aber ich denke das dies nur fair ist. Ich habe es nicht anders verdient. Ich darf gar nicht glücklich sein, und ich will es auch gar nicht sein.
Noch immer warte ich auf eine bestimmte Person.

Ich glaube ich bin in dem moment wo sie mich verlassen hat, oder zumindest ab dem zeitpunkt wo ich das wirklich begriffen habe, schon verlohren gewesen. Ich sterbe. Nicht im eigentlichen sinne aber ich sterbe. Ein teil von mir wünscht sich das sie mich anrufen würde. Das sie mir sagt sie vermisst mich. Ein teil von mir hofft das es ihr ähnlich gehen möge wie mir. Und doch weis ich das es so nicht ist. Es ist besser so wie es ist, das weis ich. Aber gegen seine Gefühle kann man nicht ankämpfen. Und seit sie weg ist, ist für mich alles bedeutungslos. Natürlich hat es andere gegeben welche mir wieder etwas Sonne schenkten. Zumindest für eine Zeit. Aber vermissen tue ich immer noch nur sie.

Ich wünschte es währe nicht so, denn so viel weis ich, in meinen Glanzzeiten bin ich 1000 mal besser als sie. Sie ist am ende eben doch nur ein Mensch. Und wie könnte es jemals sein das ein Gott und ein Mensch zusammen sein können. Nicht das ich mich als Gott sehe, aber ich betrachte Menschen als ebenso minderwertig wie ein Gott sie wohl betrachten würde. Ich fand nur wenige welche ich als mir ebenbürtig anerkennen kann. Nicht das die übrigen mir wirklich unterlegen sind, es ist viel mehr das sie einfach nun ja, mir zuwieder sind. In meinen Erinnerungen erkenne ich Fehler die ich gemacht habe. Fehler, gemacht aus Furcht und Unwissenheit herraus. Sie hätte es besser wissen müssen, sie hätte mehr gedult haben müssen, sie hätte versuchen können mich zu verstehn. Das hat sie nicht. Und damit hat sie mir die schönste illusion meines Lebens genommen.

Natürlich war sie es nicht alleine. Andere kamen und nahmen mir die Bruchstücke welche sie übriggelassen hatte weg. Meine Moral, mein Verständins von richtig und falsch. Heute glaube ich nicht mehr daran das sich zwei Menschen verlieben können ohne das dies zumindest einen der beiden zerstört. Heute habe ich keine Gefühle mehr. Frauen haben für mich nur noch den Zweck mit zu gefallen. Wieso sollte ich mehr von ihnen verlangen? Nicht das ich sie schlecht behandeln würde. Sie wissen worauf sie sich einlassen. Es ist nicht so das ich nicht immer noch auf Suche währe. Noch immer hoffe ich ihrgendwo eine zu finden bei der mein Herz höher schlägt und ich jenes alte Bauchkribbeln noch einmal spüre. Ich erinnere mich noch wie ich es damals zuletzt gespürt habe. Damals war ich jünger, und vermutlich auch weit dümmer. Ich wollte es richtig machen. Vielleicht habe ich das auch, es spielt keine Rolle. Manchmal, wenn ich weg gehe sehe ich eine welche mir gefällt. Aber nie spreche ich sie an. Ich denke teilweise aus Angst herraus. Vielleicht habe ich Angst was passieren würde. Vielleicht denke ich aber auch nur das ich es nicht wert bin sie zu belästigen.

Meine sogenannten Freunde, naja wahre Freundschaft habe ich glaube ich gar nicht zu ihnen aber für das was ich kenne sind sie denke ich meine Freunde, sie kennen mich so nicht. Sie sehen nur meine Maske. Selbst wenn sie glauben hinter meine Maske sehen zu können sehen sie nur die Maske welche ich mir selbst zeige. Früher war ich stehts erlich zu mir selbst. Inzwischen laufe ich sogar vor mir davon. Ich frage mich wie lange man wohl laufen kann?

Liebe? Liebe ist nur ein Wort. Nur eine Idee. Nur ein Wunsch. Und für mich, für mich ist es ein Grab. Ich habe geliebt, und habe deswegen gelitten. Jede Person welcher ich erlaubt habe mich ohne Grenzen oder Schranken zu sehen hat mich verlassen. Heute zeige ich niemanden mehr mein wirkliches Wesen. Selbst jene die mcih einst kannten würden mich heute wohl nicht mehr erkennen. Was ich früher verdammte tue ich jetzt. Was mir einst zuwieder war, das mache ich heute mir freuden. Neigungen welche ich weitestgehend verborgen habe sind nun mein wesen. Und die person die ich eigentlich sein wollte,.. die habe ich tief versteckt. Ab und zu kommt sie noch hervor. Dann und wann wenn ich eine sarkastische Bemerkung mache, liegt darin viel mehr Wahrheit als mir lieb ist,...

Wenn ich raten müsste was ich suchen sollte dann währe dies wohl eine Frau welche auf der einen Seite meine dunkleren Seiten mag und mich ausleben lässt, aber gleichzeitig die Person welche ich eigentlich sein wollte wieder hervorlocken kann und beide hälften vereinen kann. Jede hälfte für sich, kann so in dieser Welt nciht auf dauer Existieren und macht mcih nach und nach kaputt. Meine Hoffungn liegt wohl darin jemanden zu finden der beide Seiten in einklang zueinander bringen kann und mir hilft meine erste Freundin welche mcih bis heute in Gedanken verfolgt, zu überwinden. Doch könnte das überhaupt jemand schaffen? Und selbst wenn, wieso sollte es jemand versuchen? Selbstzweifel und Selbstmitleid. Gepaart mir einem Hass auf alle Menschen und einer Aroganz welche mich als einziges Lebewesen im Universum als wichtig anerkennt.

Ich glaube, ich habe mein Schicksal verdient. Ich denke es ist gut und gerecht... jemand wie ich sollte nciht existieren. Jemand wie ich darf nicht existieren.
Wer weis,.. wie jeden abend bevor ich einschlafe will ich auch diesen Eintrag mit der gleichen Frage beenden wie ich jeden Tag beende:

Ist morgen vielleicht endlich die zeit gekommen das mein Leben endet?




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